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Triebkraft für die Gründung des Netzwerks RecyBau sind unter anderem gestiegene Anforderungen an die Verwertungsquote für Baustoffe. Seit dem 1. Januar 2020 schreibt das Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) eine Recyclingquote von mindestens 70 % Gewichtsprozent bei Bau- und Abbruchabfällen vor. Weiterer Druck entsteht durch eine rasant ansteigende Verknappung vorhandener Deponiekapazitäten. Zudem sind die verwendeten Primärrohstoffe im Bauwesen endlich. Bei einigen Primärrohstoffen ergibt sich bereits jetzt eine zunehmende Verknappung verfügbarer Ressourcen, unter anderem für Gips, Kalk, Tone und Sande. Aus den genannten Gründen ergibt sich die Notwendigkeit zur Schaffung regionaler, ressourceneffizienter Stoffkreisläufe im Baubereich, jedoch ohne Qualitätsverlust bei den einzusetzenden Recycling-Baustoffen. Das Netzwerk schafft dafür den notwendigen Rahmen und verfolgt dabei das doppelte Ziel sowohl ein Up-Cycling mineralischen Bauschutts, als auch die ressourcenschonende Produktion mineralischer Baustoffe zu gewährleisten.